Klepper, ein Meilenstein der deutschen Textilgeschichte.

Der Name Klepper steht seit 1920 für wasserdichte Funktionskleidung. Insbesondere die Klepper-Jacken und -Mäntel zeichnen sich von Anfang an durch hohen Wetterschutz bei gleichzeitig geringem Gewicht aus. Ein hoher Qualitätsanspruch an Material und Herstellung, vor allem aber die Detailfreude und Funktionalität zeugt bis zum heutigen Tag von der Verbundenheit des Unternehmens mit dem Schaffens- und Erfindergeist des Schneidermeisters und Gründers Johann Klepper.


Am 6. Mai 1889 wird in Paris die Weltausstellung eröffnet. Einige Tausend Kilometer weiter östlich, im bayrischen Rosenheim, übernimmt Johann Klepper mit nur 21 Jahren als gelernter Schneidermeister die väterliche Schneiderei und erweitert diese um ein Geschäft für Sportbekleidung. Seine Begeisterung für den Sport und sein Erfindergeist bringen schon 1892 die Bergsteigerhose „Eisenfest” aus besonders belastbarem Material hervor – ein Grundstein, dem viele weitere Patente folgen: Ein zusammenlegbarer Rodelschlitten, Skier und Schlittschuhe oder das Klepper-Faltboot.

Aufgrund der enorm schnellen und positiven Geschäftsentwicklung gründen Johann Klepper und der Kaufmann Karl Stich 1919 in Rosenheim die Johann Klepper & Co. GmbH. Bereits ein Jahr später entwickelt der bayrische Schneidermeister mit dem Kleppermantel einen Meilenstein deutscher Textilgeschichte: Einen dunkelgrauen Baumwollmantel – nur 780 Gramm schwer und durch ein spezielles Streichverfahren der Gummischicht absolut wasserdicht sowie extrem reißfest und reibebeständig.

Dabei bietet das funktionale Kleidungsstück nicht nur Schutz gegen Wind und Wetter, es trifft auch in modischer Hinsicht den Nerv der Zeit. Durch stetige Weiterentwicklungen wird der Kleppermantel schon bald zum Inbegriff für absolut wasserdichten Regenschutz und gehört fortan zur Standardausstattung jedes deutschen Kleiderschranks.

1929 übernimmt Hans Klepper die Geschäfte seines Vaters und baut die Marke stetig aus. Das Unternehmen wird in „Klepper-Werke” umbenannt und beschäftigt in seiner Blütezeit rund 3.000 Mitarbeiter.

1949 kommt die „Rillo-Lüftung” am Kleppermantel zur Patentanmeldung. Sie ermöglicht die Luftzirkulation von außen nach innen, so dass Hitzestauungen am Körper vermieden werden können. Durch ein System von strahlenförmig angeordneten, rillenartigen Lüftungskanälen, kann die nach oben dringende Warmluft durch die Körperbewegung nach außen gepumpt werden. Ergebnis: Ein Austausch der verbrauchten Warmluft gegen Frischluft. Der Klepper-Rillo-Mantel wird damit zu einem „atmenden” Kleidungsstück. Kurz darauf wird das „Atmos-Futter” patentiert. Es besteht aus weichen, luftdurchlässigen Schaumstoff-Streifen, die mit einem starken und schmiegsamen Baumwoll-Netzstoff verwebt sind. Die Abstände zwischen den Streifen bilden kleine Kanäle, durch die Warmluft ungehindert im „Rillo-Röhrensystem” nach oben ziehen kann. Die Verbindung von „Atmos-Futter” und „Rillo-Lüftung” wirkt wie eine Klimaanlage innerhalb des Mantels.

1957 werden die Kleppermäntel mit der für die damalige Zeit wegweisenden, atmungsaktiven Aquastop®-Technologie ausgestattet. Dabei ist unter dem Oberstoff unsichtbar eine hauchdünne Membran eingearbeitet. Kein Wassertropfen kann die mikrofeinen Poren durchdringen – die verdampfende Hautfeuchtigkeit aber kann ungehindert entweichen.

1967 übernimmt der 21jährige Hans-Jürgen Klepper die Geschäfte. Mit „Ridi-lac” hält bei Klepper ein Spezialgewebe Einzug, das die Mäntel durch eine doppelseitige Lackbeschichtung sowie eine Silikonimprägnierung wasserabweisend macht. Doch die Marktsituation verändert sich und bereits zwei Jahre später wird die Produktion des ursprünglichen Kleppermantels vorläufig eingestellt. 1973, nur vier Jahre nach dem 50jährigen Firmenjubiläum, werden die Klepper-Werke an die Augsburger Familie Michalke verkauft und unter dem Dach der neu geschaffenen Klepper GmbH & Co. KG in zwei neue, unabhängige Gesellschaften aufgespalten: die Klepper Bootsbau KG und die Klepper Bekleidungsfabrik KG. 1997 erlebt der Kleppermantel mit Rillo-Lüftung eine kurze Renaissance in limitierter Auflage. Da ist die Klepper Bekleidungsfabrik KG schon seit zwei Jahren von der Schöffel-Gruppe übernommen und Klepper als eigenständige Marke der Schöffel-Gruppe etabliert.

2002 schließlich wird die Marke Klepper an die Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG verkauft. Seit 2003 widmet sich das Solinger Spezialversandhaus der legendären Marke und bietet ein wachsendes Sortiment an Funktionskleidung unter dem Namen Klepper an.

Heute präsentiert sich Klepper dem Kunden als Marke für praktische Outdoor-Bekleidung – ideal für aktive Menschen, die sich gerne zu jeder Jahreszeit in der freien Natur aufhalten. Als besonderes Merkmal zeichnet sich die Bekleidung durch viele Details wie Taschen oder verstellbare Kapuzen aus. Gemäß dem Slogan „Klepper. Für alle Wetter” ist ein Großteil der Produkte auch heute noch mit der wasserdichten Aquastop®-Membrane ausgerüstet. Als eigenständige Marke unter dem Dach von Walbusch lebt der Mythos von Johann Klepper in den Innovationen und der Qualität der Produkte weiter.

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